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Formel-1: Großer Preis Bahrain / Sachir
Lewis Hamilton muss sich noch steigern
 
Bereits im Jahr 2004 fand in der Formel 1 das Debüt auf der arabischen Halbinsel in Bahrain statt. Seit 2014 starten die Piloten mit Einbruch der Dämmerung und fahren in die Nacht hinein. Die Dunkelheit ist aber im Wüstenstaat nicht die einzige Herausforderung. Damit kein Sand auf die Strecke weht, haben sich die Veranstalter einen Kniff ausgedacht: Der Sand in der näheren Umgebung wird mit einer Art Kleber besprüht, teilweise allerdings erfolglos.
 
Durch den Wind können sich die Verhältnisse von Runde zu Runde komplett ändern und die Piloten haben Probleme, den richtigen Rhythmus zu finden. Auch die Techniker stehen hier vor Problemen, setzen Luftfilter ein, damit der Sand nicht den Motor beschädigt. Ein weiterer Faktor ist die enorme Hitze. Die Temperaturen bringen sowohl sämtliche Fahrer als auch die Bremsen ans Limit. Die Strecke liegt weitgehend ungeschützt in der Sachir-Wüste und ist daher erstens freitags noch sehr rutschig und zweitens wetteranfällig. Zwar haben die Teams keine Regenschauer zu befürchten, dafür aber Sandstürme - 2009 musste deswegen sogar ein Wintertest abgebrochen werden. Weiterhin bietet die Strecke gleich drei gute Überholungsmöglichkeiten: Besonders in der ersten Kurve sowie in Kurve vierzehn, die am Ende einer lange Geraden liegt. Die Manöver sind nicht einfach, aber die bereite Strecke bietet diverse Chancen. Insgesamt müssen die Fahrer 57 Runden (5,412 Kilometer) absolvieren, was einer Gesamtdistanz von 308,238 Kilometern entspricht. In der Geschichte gab es bisher fünf Erfolge von der Pole Position und die Safty-Car-Wahrscheinlichkeit liegt bei 10%. Der Pay-TV-Sender Sky überträgt wie gewohnt das komplette Renn-Wochenende, RTL steigt mit dem Qualifying am Samstag (17 Uhr) ein. Das Rennen steigt am Sonntag ebenfalls um 17 Uhr MESZ.
 
Kopf-an-Kopf-Rennen
Lewis Hamilton konnte nach dem verpatzen Auftakt in Melbourne (Rang zwei) am zurückliegenden Sonntag in China zurückschlagen und seinen Rivalen Sebastian Vettel auf den zweiten Platz verweisen. Max Verstappen im Red Bull komplettierte das Podium. Insbesondere die Silberpfeile konnten mit einer perfekten Strategie überzeugen und insbesondere Hamilton stellt einmal seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis. Vettel war mit seinem zweiten Platz zufrieden, jubelte als hätte er das Rennen für sich entschieden: "Wir sind die Schnellsten, Mann,die Schnellsten! Nächstes Mal gewinnen wir". Ferrari war wie bereits in Melbourne mindestens auf Augenhöhe mit Mercedes und auch in Bahrain wird ein enges Duell erwartet. Auch die Historie ist ausgeglichen: Sowohl Vettel als auch Hamilton standen in der Wüste zweimal ganz oben auf dem Podest. Eine Prognose ist enorm schwierig, aber der Brite geht als leichter Favorit ins Rennen. Sebastian Vettel hingegen ist für die schnellste Rennrunde gut. Beide Optionen enthalten Value und können bereits jetzt mit kleinen Einsätzen angespielt werden. 
 
 
Andreas Stauder

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