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ATP Atlanta

ATP Atlanta
(von Dirk Raczkowski)

 

ATP Atlanta - Hartplatz

ab 1 Uhr

Nick Kyrgios (18.) - Noah Rubin (164.) | Kyrgios -4 Spiele (asiatisch) zu einer Quote von 2,050 | Alternative: Kyrgios -3,5 Spiele zu einer Quote von 1,763
 
Die heutige Analyse samt Tippempfehlung kommt von unserem Partner, Dirk Raczkowski, über den wir in den vergangenen Jahren schon häufiger berichtet haben!
 
Wer mehr über sports betting no. 7 erfahren möchte, kann gerne seine Website unter www.SBN7.de besuchen. Dort findet ihr auch Möglichkeiten, wie ihr Dirk auf Facebook folgen könnt.
 
Im Achtelfinale von Atlanta (ATP) trifft heute Nacht der Australier Nick Kyrgios auf den Amerikaner Noah Rubin. Wenn man sich die Statistiken so anschaut, fällt einem auf den ersten Blick die gute Siegbilanz von Rubin in diesem Jahr ins Auge. Er hat insgesamt 29 Partien gewonnen und 15 verloren. Auf Hartplatz, was auch der Untergrund in Atlanta ist, stehen zehn Siege bei vier Niederlagen. Rubin ist auf allen Belägen recht gleich stark, allerdings weist er auf Hartplatz noch die schlechteste Quote im Vergleich zu Sand/Rasen auf. Er ist die 164 der Welt, spielt in erster Linie Challenger Turniere, sozusagen die "2. Liga" im Tennis. Er spielt wenig ATP Tour Events, wo die absoluten Top Guns unterwegs sind, sondern nimmt die Challenger Spiele zum Weiterentwickeln mit. Dort sind allerdings häufig auch Halbprofis unterwegs, viele junge Spieler, die auf dem Sprung ins Profibusiness stehen, aber ihren Lebensunterhalt noch nicht vom reinen Sport stemmen können. Rubin spielt also hauptsächlich gegen Spieler außerhalb der Top 100, oft auch gegen Spieler, die zwischen Rang 300 und 500 stehen. Insofern ist die Siegbilanz hier nicht zu hoch zu bewerten, sie stellt einfach keinen Vergleich zu Kyrgios da, der ausschließlich bei ATP-Events am Start ist. Dennoch kann man aus Rubins Spielen einige Schlüsse ziehen, denn häufig wenn es mal gegen etwas bessere Spieler ging, hat er teils deutlich verloren. Bei seiner 6-7 2-6 Niederlage gegen Mmoh, die 126 der Welt, hat er fünf Breaks kassiert, gegen Kubler, die 108 der Welt, waren es vier Breaks. Er ist nur 1,75m groß, kassiert im Schnitt ca. 2,5 Breaks pro Partie. Gegen Fognini, der einzige Gegner, der vom Niveau her noch mit Kyrgios zu vergleichen ist, waren es am Ende 7 Spiele weniger und fünf kassierte Breaks. Hier sind wir auch schon beim größten Problem für Rubin: Der Aufschlag. Kyrgios gehört zu den Top 10 der Welt, was den reinen Aufschlag betrifft. Er wird von Rubin nicht zu breaken sein, wenn er seine Normalform erreicht. Der Australier ist knapp 20 Zentimeter größer als sein Gegenüber, hat eine ganz andere Reichweite, einen besseren Winkel beim Aufschlag und eine deutlich bessere Aufschlagquote als Rubin. Es wird hier wenige freie Punkte von Rubin geben und Kyrgios sollte es im Normalfall mindestens einmal pro Satz schaffen, zu breaken, was schon mal mindestens einen 2-Spiele-Vorsprung ausmacht, sofern Kyrgios bei eigenem Aufschlag selbst schadlos bleibt, wovon man ausgehen kann.
 
Kyrgios ist satte 146 Positionen höher positioniert als Rubin, steht auf Platz 18 der Weltrangliste, wobei er rein vom Niveau her, sicher in die Top 10 gehört und diese früher oder später auch wieder mit Sicherheit erreichen wird. Ob Platz 18 oder 10 ist jetzt aber erstmal egal, Fakt ist: Kyrgios schwimmt in ganz anderen Gewässern als Rubin. Er steht übrigens dieses Jahr auf Hartplatz bei 10-3 Siegen, etwas besser als Rubin, aber da er Gegner hat die im Schnitt 50-100 Plätze besser sind als Rubin und ein ganz anderes spielerisches Level erreichen, muss man diese Bilanz natürlich noch deutlich höher bewerten. Zur Form von Kyrgios: Er hat eigentlich eine sehr gute Rasensaison gespielt, welche nur von dem frühen Wimbledon-Aus überschattet wurde. Vorher hatte er bei den topbesetzten Turnieren in Stuttgart und London das Halbfinale erreicht, ist nur am jeweiligen späteren Turniersieger gescheitert. Auf Hartplatz hat er dieses Jahr schon ein Turnier gewonnen, das von Brisbane zu Saisonbeginn. Er spielt auf Hartplatz und Rasen deutlich lieber und auch stärker als auf Sand und geht nun voller Tatendrang in die US-Saison. Wie man verschieden social media accounts entnehmen kann, ist er bestens gelaunt und hat zuletzt auch in einem Interview betont, dass er sich in seiner besten körperlichen Form seit Jahresbeginn befindet und sich große Ziele für die nächsten Turniere gesteckt hat. 
 
Fazit: Rubin ist ein auf ATP-Ebene sehr unerfahrener Spieler, der selten auf hohem Niveau spielt und gerade beim Aufschlag Probleme hat. Kyrgios gehört zur absoluten Weltelite, hat einen der besten Aufschläge überhaupt und ist topmotiviert und in guter Form. Vom spielerischen Level trennen die beiden sowieso Welten, denn man kann die Challenger Tour vom Niveau her nicht mit ATP-Turnieren vergleichen. Die Aufschlagspiele von Rubin werden deutlich offener sein als die von Kyrgios, was sich dann auch im Ergebnis widerspiegeln sollte. Es spricht hier sehr viel für eine klare Angelegenheit, denn Rubin hat einfach nicht die Mittel, um gegen Kyrgios zu bestehen, solche Gegner sind komplettes Neuland für ihn.
 
Informationen zum Tipp: Beim Tipp Kyrgios -4 games, muss Kyrgios mindestens 5 Spiele mehr gewinnen als sein heutiger Kontrahent. Bei einem Vorsprung von exakt 4 Spielen, gäbe es bei der asiatischen Variante den Einsatz zurück. Bei jedem anderen Ergebnis verlieren wir die Wette. 
 
Im Rahmen unserer premium group empfehlen wir, den Tipp heute mit 5 Einheiten anzuspielen. Zur Einordnung: unser durchschnittlicher Einsatz liegt bei ca. 2,5 Einheiten pro Tipp.

 

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