Langzeitwette

Bremerhaven nicht kleinzukriegen
Ingolstadts Brandin Mashinter jubelt über seinen Treffer gegen Bremerhavens Tomas Pöpperle. Am Freitag trifft man sich erneut.

 

Endspurt in der Punkterunde der Deutschen Eishockey-Liga. In dieser Woche stehen die beiden letzten Spieltage an, es geht in einigen Duellen noch um die Plätze. Fest steht, welche Teams nicht mehr die Endrunde erreichen können, das sind die Mannschaften auf den Rängen elf bis vierzehn, also die Kölner Haie, die Krefeld Pinguine, die Iserlohn Roosters und Schlusslicht Schwenninger Wild Wings. 

Lediglich Köln hatte sich vor dem vergangenen Wochenende noch Hoffnungen machen dürfen, nach dem viel zu spät erfolgten Trainerwechsel von Mike Stewart zu Haie-Legende Uwe Krupp (der Ex-Bundestrainer und zweifache Stanley-Cup-Sieger übernahm zum zweiten Mal nach  2011-2014) siegte der siebenfache Meister noch dreimal nach regulärer Spielzeit, zuletzt nahm man am Sonntag dem aktuellen Dritten Straubing Tigers drei Punkte ab. Mit dem 4:1 des Zehnten Augsburger Panther gegen die Iserlohn Roosters zerstoben aber alle Träume der Rheinländer. Augsburg war das einzige noch einholbare Team, die Panther sind nun sieben Punkte vor und können ihrerseits noch hoffen, mit zwei Siegen den derzeit formschwachen Neunten Wolfsburg zu überholen. Die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn machen ab kommender Woche in maximal drei Spielen zwei weitere Playoff-Viertelfinalteilnehmer unter sich aus (der Siebte spielt gegen den Zehnten, der Achte gegen den Neunten) während die Mannschaften von eins bis sechs direkt in das Viertelfinale einziehen. Hier wird dann ab  dem 18. März in bis zu sieben Auftritten (Modus „Best of seven“) um den Einzug in die nächste K.o.-Runde gerungen. Auf alle Einzelspiele der deutschen Eishockey-Elite-Liga können sie  im ODDSET-PLUS-Programm wetten.    

München sicherer Erster
 
Wenn es um den Titel geht, bleibt ein Finale zwischen den beiden Vorjahresteilnehmern Adler Mannheim und EHC Red Bull München am wahrscheinlichsten, jedes Team, das einen der beiden Protagonisten aus dem Rennen werfen wollte, müsste schon extrem über sich hinauswachsen. In den Playoffs wird zwar wieder bei Null begonnen, der Vorteil, in einem eventuellen siebten Spiel Heimrecht zu haben, ist aber wesentlich. Den Münchnern von Don Jackson, die den Adlern im Frühjahr 2019 nach Spielen mit 1:4 unterlagen, ist der erste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen, mit neun Punkten vor den Kurpfälzern brennt in der Schlusswoche nichts mehr an. Am Sonntag war das Team schon im Auslaufmodus, holte gegen Kellerkind Schwenningen mit Willenskraft und ein wenig Glück nach einem 0:2-Rückstand noch ein 3:2 nach Overtime. Die Adler waren den Roten Bullen zwischenzeitlich nah auf den Pelz gerückt, müssen nun aber noch um Platz zwei bangen, die Straubing Tigers sind nur einen Punkt zurück. Dahinter folgen die Eisbären Berlin, die sich am Dienstag mit einem Sieg im Nachholduell gegen Schwenningen noch auf vier Punkte an Straubing heranschieben können. Fünfter ist Düsseldorf, das vor allem noch Bremerhaven und Ingolstadt fürchten muss. Münchens Spiele gegen Straubing und in Krefeld sind schwer auszurechnen und nur noch für Straubing erheblich, Fakt ist aber, dass der EHC nur eines der drei Spiele gegen Straubing nach regulärer Spielzeit gewonnen hat. Eine Niederlage würde den eigentlichen Hauptkonkurrenten Mannheim schwächen. Der aber in Iserlohn und gegen Schwenningen deutliche Vorteile und die Aussicht auf sechs Punkte hat.   
 
Showdown an der Küste
 
Jahr für Jahr spielen die Fischtown Pinguins von Trainer Thomas Popiesch im Konzert der  deutlich finanzstärkeren Großen mit, erreichten seit dem Aufstieg 2016 immer mindestens  die Vor-Playoffs. Obwohl man jedes Jahr Leistungsträger abgeben muss, zaubert das Team um Manager Alfred Prey immer wieder neue Stars aus dem Hut. Gegen Ingolstadt steht am Freitag auf eigenem Eis nun der Showdown um den direkten Playoff-Einzug an, mit einem Drei-Punkte-Sieg sind die um drei Zähler besseren Pinguins fast durch. Es wird eng, alle drei bisherigen Spiele endeten 4:3. In Bremerhaven zugunsten der Hausherren, in Ingolstadt jeweils für den ERC, einmal nach Overtime. Sicherer als die Siegprognose ist hier der Tipp auf mehr als 5,5 Tore  im Spiel. Bremerhaven wird es danach in Berlin nicht leicht haben (Sieg im einzigen Spiel dort aber mit 5:4 nach Overtime), Ingolstadt gegen Wolfsburg eher. 
 
 

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