Langzeitwette

Für Duisburg sieht es düster aus
Nur wenig Hoffnung: die Akteure des MSV Duisburg

 

Zuletzt behandelten wir die Tabellenspitze und damit die Kandidaten für den direkten Aufstieg in die Beletage des deutschen Fußballs. In dieser Woche wollen wir uns nun mit dem Tabellenende beschäftigen und beleuchten, welches Team den ungeliebten Gang in Liga 3 am wahrscheinlichsten antreten muss.

 
Ganz oben auf der Kandidatenliste steht hier der MSV Duisburg. Die Zebras, erst seit dieser Saison in der Liga sind Tabellenletzter mit fünfzehn Punkten, neun Zähler sind es bis zum rettenden Ufer. Klar also, dass der Club aus dem Ruhrpott auch von den Buchmachern als erster Kandidat für den Abstieg gesehen wird. Um dies zu verhindern braucht Duisburg logischerweise Punkte. Die nächsten Spiele werden aber allesamt keine Selbstläufer werden. Union Berlin (H), Paderborn (A), Heidenheim (H) und Nürnberg (A) sind die Gegner der kommenden Spieltage. Apropos Paderborn: Die Westfalen stehen nur einen Platz vor Duisburg und bilden mit dem MSV aktuell das Absteiger-Duo.  Nachdem Trainer Effenberg gehen musste versucht sich nun René Müller mit der Punktejagd in Paderborn. Vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz und auf Rang 15 sind es aktuell, eine lösbare aber dennoch schwere Aufgabe. Um den direkten Fall von der Bundesliga in die 3. Liga innerhalb von zwei Spielzeiten zu vermeiden, braucht der neue Trainer eine ordentliche Siegesserie. Vorgänger Effenberg musste bekanntlich gehen, verlor das Team doch zuletzt von Woche zu Woche jedes Spiel. Für Paderborn geht es am Freitag nach Hamburg zum FC St. Pauli, es folgen weitere Partien gegen den MSV Duisburg (H), Braunschweig (A), Union Berlin (H) und FSV Frankfurt (A). Das Programm ist ähnlich schwer wie das der Duisburger, in Braunschweig und Hamburg wird die Punktejagd immens schwer werden.
 
Erwischt es die Fortuna?
Durch eine erneute Heimniederlage am Freitagabend gegen Karlsruhe muss sich auch Fortuna Düsseldorf ernsthafte Gedanken um den drohenden Abstieg machen. Drei Niederlagen in Folge, fünfmal keinen Sieg vor eigenem Publikum bedeuten für die Fortuna Rang 16. Auch weil die ebenfalls abstiegsbedrohten Münchener Löwen parallel gewannen. Die Rheinländer haben allen Anschein nach keine Mittel, das Punktekonto weiter auszubauen. Die nächste Chance bietet sich am Samstag in Sandhausen, der Gegner ist ebenfalls in einer Formkrise und zuletzt nicht erfolgreich gewesen. Es wäre schon eine faustdicke Überraschung mit der vor der Saison keiner gerechnet hätte. Die Buchmacher sehen Düsseldorf aktuell auf Position sechzehn der potenziellen Absteiger. Und damit kommen wir noch zum vierten und bereits angesprochenen Team - 1860 München. Die Löwen sind seit vier Spielen ungeschlagen, feierten gegen Sandhausen am Freitag den dritten Sieg in Folge und haben sich so aus dem Keller gekämpft. Aufgrund des besseren Torverhältnisses stehen die 60er vor Düsseldorf und aktuell nicht mehr in der Abstiegszone. Die Mentalität und der Teamgeist scheinen zu stimmen, die Ergbenisse aktuell auch. Am Sonntag bei Spitzenreiter RB Leipzig wird es wahrscheinlich nicht viel zu holen geben, gegen Bielefeld (H), Karlsruhe (A) und Fürth (H) schon eher. Wenn die Leistungen weiterhin so stimmen wie in den letzten Spielen könnten die Löwen den Ligaverbleib noch feiern - dass sie das nicht schaffen und stattdessen direkt in die 3. Liga absteigen wird bei den Bookies aktuell mit 2,70 quotiert.

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