Langzeitwette

Köln im Aufwind, aber kein Finalkandidat
Kölns Assistant Captain Colby Genoway (r.) verfolgt Mannheims Joonas Lehtivuori

 

Auftakt zum Endspurt in der Punkterunde der Deutschen Eishockey-Liga. Nach dem Länderspiel-Break sind nun noch sieben der 52 Runden zu absolvieren, bevor es ab dem 6. März in die Vor-Playoffs geht. Dort streiten die Teams auf den Rängen sieben bis zehn in einer Runde nach dem Modus „Best of three“ um zwei Viertelfinalränge, die die Mannschaften von eins bis sechs bereits sicher haben. Ab dem 12. März geht es ins Viertelfinale, der Beginn des Halbfinales ist für den    2. April angesetzt, die beiden Top-Teams duellieren sich ab dem 18. April um den Meisterpokal. Ab dem Viertelfinale werden die Runden in maximal sieben Auftritten absolviert („Best of seven“), mit vier Siegen ist ein Team durch.

Vieles spricht dafür, dass es eine Finalpaarung zwischen dem zuletzt dreimaligen Champion EHC Red Bull München und den Adlern aus Mannheim gibt. In der ODDSET-Siegerwette (Spiel-Nummer 072 im PLUS-Programm) können Sie sich auf den kommenden Meister festlegen. Die beiden genannten Teams stehen mit Quoten von 2,70 und 3,00 ganz oben im Ranking - zu Recht. Der Top-Pick aus unserer Sicht sind weiter die Mannheimer, die derzeit mit sieben Punkten Vorsprung vor München das Tableau anführen. Diese Distanz ist im Eishockey noch keine große Hausnummer, eventuell kann es noch einen Wechsel an der Spitze geben. Relevant wäre das vor allem für das Heimrecht in einem Finalduell. Angesichts der zuletzt gezeigten Beständigkeit der beiden Teams ist dieses Szenario aber nur bedingt wahrscheinlich. Zementiert ist die Position der beiden Titanen gegenüber dem Rest der Meute.

Die Kölner Haie, nach dem Trainerwechsel im Dezember von Peter Draisaitl zum Kanadier Dan Lacroix so etwas wie das Team der Stunde, gehen mit satten siebzehn Zählern Rückstand auf die die Zielgerade und haben die Verfolger Düsseldorf, Ingolstadt und Augsburg im Nacken. Platz vier bringt das Heimrecht im Viertelfinale. Nur ein völliger Formeinbruch oder  krasses Verletzungspech kann  eine Endserie zwischen München und Mannheim verhindern, für die Kölner, bei denen es hinter den Kulissen stellenweise chaotisch zuging, wäre aber schon die Qualifikation für das Halbfinale ein vorzeigbarer Erfolg. Wie für die Düsseldorfer EG, die im vergangnen Jahr als Elfter mit den Plyoffs nichts zu tun hatte oder die Augsburger Panther, die im vergangenen Frühjahr als Zwölfter einliefen, neun Punkte hinter den Vor-Playoff-Plätzen.

 

Adler beim ERC vorn?

Ein Schlüsselduell ist das zwischen Köln und München am Sonntag. München sollte sich vorher am Freitag auf eigenem Eis sicher gegen den Neunten und Vorjahres-Halbfinalisten Nürnberg durchsetzen, zumal Nürnberg vorher am Mittwoch noch gegen  Iserlohn nachsitzen muss. Köln wird bei den zähen Straubingern schon eher Körner verbrauchen. Das Match in Köln ist offen, gegen  die drittbeste Defensive der Liga muss München aber hart fighten, ein Ergebnis mit weniger als 5,5 Toren  ist möglich. Eng wird es am Freitag auch zwischen Ingolstadt und Mannheim, die Gäste verbuchen aber elf Siege nach regulärer Spielzeit aus zwölf Duellen (3:4 nach Penaltyschießen in Straubing am 25. Januar) und sollten auch hier knapp durchkommen. Viele Tore sind in Ingolstadt ebenfalls nicht garantiert. Am Sonntag holen sich die Adler mit einer soliden Vorstellung die Punkte bei den im Keller dümpelnden Wolfsburgern, die vor der Pause gegen Ingolstadt (5:7), Köln (2:4) und in München (1:3) verloren haben.       

 

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