Langzeitwette

Löwen vor nächstem Punktverlust?
Jannik Kohlbacher (hier im Duell gegen die Lemgoer Alexander Engelhardt/l. und Jonathan Carlsbogard/r.) und die Rhein-Neckar Löwen lassen derzeit viele Punkte liegen.
 
Der THW Kiel leistet sich in der Bundesliga keinen Aussetzer und führt die Liga mit einer 20-0-4-Bilanz und zuletzt sechs Siegen in Serie weiter an. In der Champions League ist man bereits nach zwölf von 14 Spieltagen sicher für das Viertelfinale qualifiziert, verlor in der Folge in Brest (30:33) und spielt am Samstag in Kielce (18 Uhr, live auf Sky). In ODDSET Spiel-Nummer 2054 lässt sich auf den Ausgang dieser Partie wetten und da Kielce nur mit einem Sieg sicher Gruppendritter ist, bietet sich hier die Wette auf den Heimsieg gegen den THW an. In der Bundesliga setzt Kiel jedoch in dieser Woche aus, die SG Flensburg-Handewitt will das ausnutzen, um punktemäßig gleichzuziehen.
 
Kantersieg in Göppingen?
 
Am Sonntag spielt der amtierende deutsche Meister in Göppingen und kann durch den 20. Sieg im 25. Spiel zumindest vorübergehend auf dieselbe Anzahl an Punkten wie der Rivale aus dem Norden kommen. Gegen wechselhaft spielende Göppinger sollte der Sieg eine Selbstverständlichkeit darstellen, es stellt sich die Frage der Höhe. In der eigenen Halle verlor Göppingen in dieser Saison bisher vier Spiele (7-0-4), mit einem Tor gegen den THW Kiel (26:27), deutlicher gegen Balingen (26:32), Berlin (25:28) und Hannover (24:27). Setzt man voraus, dass die Partie gegen Balingen ein Ausrutscher war, kann man aber davon ausgehen, dass man auch gegen die SGF nicht deutlich verlieren wird und der Meister somit keinen Kantersieg einfährt. Der Tipp auf den Heimsieg im in Spiel-Nr. 2085 gegebenen Handicap bietet sich dementsprechend an.
 
Verfolger reißen ab
 
Das Duell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem TSV Hannover-Burgdorf ist ein Verfolgerduell vom Feinsten. Hannover steht mit einer 15-4-5-Bilanz bisher auf dem vierten Platz, die Rhein-Neckar Löwen mit 13-4-6 auf Platz sechs. Beide Mannschaften schwächelten in den letzten Wochen enorm und ließen so schon einige Punkte im Rennen um die internationalen Plätze liegen. So stehen sowohl die Rhein-Neckar Löwen als auch Hannover zuletzt bei einer 1-2-2-Bilanz in der Liga. Wie eng es im direkten Duell zugehen kann, zeigte sich sowohl im Hinspiel (29:29) als auch im Aufeinandertreffen im Pokal, das Hannover knapp für sich entscheiden konnte (31:30). Wetten auf das Duell bietet ODDSET in Spiel-Nr. 2086 an. Der Tipp mit dem meisten Value ist hier tatsächlich gleichzeitig der riskanteste. Mit Remisquoten von 17% haben die beiden Teams nämlich die zweit- und dritthöchste Unentschieden-Quote der Liga (Stuttgart: 20%) und nachdem auch die bisherigen beiden Duelle in der Saison knapp verliefen, bietet sich der Tipp 0 für ein Vielfaches des Geldes an, Value gäbe es bereits ab der Quote 6,00. Mit dem Meisterrennen haben die beiden Mannschaften - unabhängig vom Resultat am Samstag (20.30 Uhr, live auf Sky) - nichts mehr zu tun. Hier wird es einen Titelzweikampf zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt geben, der sich in Spiel-Nr. 071 bewetten lässt. Favorit ist hier weiterhin der THW Kiel, der selbst bei Punktgleichheit nach Sonntag noch ein Spiel weniger absolviert hätte und somit mehr Punkte bis Ende der Saison einfahren kann. Tipp-Nr. 100 auf den THW Kiel bringt das 1,45-fache des Einsatzes, Tipp-Nr. 101 auf Flensburg 3,10.
 
Eulen im Abstiegskampf
 
Auch im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga ist es spannend. Während die HSG Nordhorn-Lingen bereits so gut wie sicher als Tabellenletzter abgestiegen ist (bisher 1-0-23), dreht sich hier alles darum, wer als Tabellensiebzehnter den Gang in die zweite Bundesliga antreten muss. Top-Kandidat hierfür sind die Eulen Ludwigshafen, die mit 5-3-16 noch zwei Punkte hinter dem Aufsteiger aus Balingen (6-3-15) und vier Punkte hinter GWD Minden (7-3-13) sind. Nachdem Ludwigshafen letzte Woche allerdings gegen die MT Melsungen punktete (25:25) und Balingen inzwischen vier Spiele in Folge verlor, spricht der Trend für die Eulen. Mit Abstiegskampf kennt man sich in Rheinland-Pfalz ja aus: in der vergangenen Saison rettete man sich mit sieben Punkten aus den letzten vier Spielen (vorher: 7 Punkte in 30 Spielen) punktgleich mit den Absteigern aus Bietigheim und Gummersbach zum Klassenerhalt. Besonders kurios auch, da dies am letzten Spieltag nur bei einer Punkteteilung zwischen Bietigheim und Gummersbach möglich war und genau dies eintrat (25:25). Ob und wann Ludwigshafen in dieser Saison solch einen positiven Lauf starten kann, kann man nicht sagen. Doch zwei Punkte aus den nächsten beiden Spielen gegen den HC Erlangen und den TBV Lemgo sind gut möglich. 
 

 

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