Langzeitwette

Mannheim bleibt Top-Titelkandidat
Münchens Keith Aulie (links) und Mannheims Ben Smith könnten sich im Finale wiedersehen. Das letzte Punkteduell verlor Mannheim auf eigenem Eis mit 1:2.

 

Jetzt wird es ernst in der Deutschen Eishockey-Liga. Die 52 Vorrunden-Duelle sind absolviert, die Spreu hat sich vom Weizen getrennt, die Teilnehmer der K.o.-Runden stehen fest.

Für die Mannschaften auf den Plätzen eins bis sechs heißt es jetzt erst einmal abwarten, die Teilnahme am Playoff-Viertelfinale (Start am Dienstag kommender Woche) steht fest. Primus Adler Mannheim hat mit dann doch sieben Punkten Vorsprung vor dem amtierenden Champion EHC Red Bull  München die Vorrunde beendet, dahinter folgen Augsburg, Köln, Ingolstadt und Düsseldorf.  Köln wird sich im Viertelfinale im Modus „Best of seven“ mit dem ERC Ingolstadt duellieren, Augsburg hat es mit der zum Ende abgestürzten Düsseldorfer EG zu tun.

Um die beiden restlichen Plätze in der ersten eigentlichen Playoff-Runde spielen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (Siebter) gegen den letztjährigen Halbfinalisten Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg (Zehnter), zudem duellieren sich der Achte Straubing Tigers und der amtierende Vize Eisbären Berlin (Neunter). Für die Vor-Playoffs sind maximal drei Spiele angesetzt. Los geht es am Mittwoch, die beiden in der Vorrunde besser platzierten Teams haben Heimrecht. Spiel 2 wird am Freitag ausgetragen, spätestens am Sonntag stehen die beiden Kandidaten fest, die sich dann im Viertelfinale den beiden DEL-Spitzenteams als Sparringspartner zur Verfügung stellen dürfen. Um mehr wird es nicht gehen, denn zu dominant sind die beiden von den Mäzenen Hopp und Mateschitz opulent ausgestatteten Mannheimer und Münchner. Top-Pick für den Titel bleiben aus unserer Sicht die Adler, in der ODDSET-Siegerwette im PLUS-Programm sind die Kurpfälzer noch mit soliden 2,90 quotiert. Auf alle Einzelspiele der Endrunde der DEL können Sie bei ODDSET in zahlreichen Varianten wetten.                 

Bremerhaven favorisiert

Bremerhaven und Straubing haben im Zweifelsfall ein zweites Mal Heimrecht gegen Nürnberg und Berlin, das kann den Ausschlag geben. Bremerhaven hatte sich nach einer langen Flaute zuletzt erholt und ging mit drei Siegen nach regulärer Spielzeit aus vier Auftritten aus der Vorrunde, Nürnberg spielte zuletzt 1-1-0-5. Bremerhaven hat die beiden Punkte-Heimspiele gegen die Ice Tigers jeweils sicher gewonnen, zuletzt am Freitag hieß es 4:2 für das Team von Thomas Popiesch. Das ist auch ein Fingerzeig für die aktuelle Konstellation. Bremerhaven sollte sich spätestens am Sonntag durchsetzen, ist zunächst am Mittwoch eine gute Wahl für einen Sieg nach 60 Minuten.

Viel enger sollte es zwischen den beiden anderen Teams zugehen, hier wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entscheidung erst im dritten Spiel fallen. Die Eisbären kamen über weite Strecken der Vorrunde nicht aus den Startlöchern, der vor der Saison vielfach hoch bewertete und gut quotierte Vorjahres-Zweite musste, auch bedingt durch außergewöhnliches Verletzungspech, stellenweise sogar um den Einzug in die Vor-Playoffs bangen. Nun aber haben die Berliner mit einer 6-0-0-1-Serie die Kurve bekommen und  können auch Straubing (zuletzt 4-0-1-2) gefährlich werden. Auch hier gibt es allerdings die Konstellation mit zwei gewonnenen  Heim-Punktspielen der Straubinger, zudem haben sich die Tigers auch in einem der beiden Auswärtsduelle nach Penaltyschießen  durchgesetzt. Straubing hat zuhause 11-3-3-9 gespielt, Berlin auswärts 9-3-1-3, zuletzt aber  4-0-0-1 - die einzige Pleite gab es beim 3:7 in Straubing am 9.2.  
      

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