Langzeitwette

Mannheim marschiert, München kämpft
Wie oft treffen sich Meister München (Matt Stajan, links) und die Eisbären Berlin (Kapitän André Rankel) in der Viertelfinalserie noch?

 

Die Viertelfinalserien in der Deutschen Eishockey-Liga gehen in die nächsten Runden. Gut möglich, dass sich die Entscheidungen auch noch in die kommenden Wochen hinein ziehen, denn in drei von vier Fällen zeichnet sich noch kein Sieger ab.

Die Ausnahme bilden die Adler Mannheim, die gegen die Nürnberg Ice Tigers mit drei Siege in Front liegen und bereits an diesem Freitag auf Nürnberger Eis den Einzug in das Halbfinale klar machen können. Gelingt das nicht, sollten die Kurpfälzer spätestens am Sonntag auf eigenem Eis im dann dritten lukrativen Heimspiel der Serie alles klar machen können. Mannheim hat unter Trainer Pavel Gross die Punkterunde mit einer 35-2-7-8-Bilanz als überlegenes Team abgeschlossen und bleibt aus unserer Sicht der Top-Anwärter auf den Titel noch vor den in der Quote von Saisonbeginn an bevorteilten Münchnern, die sich im Frühjahr 2018 den dritten Meistertitel in Serie gesichert haben. Mannheim war bisher in allen Duellen gegen die Ice Tigers klar Herr auf dem Eis. Am Mittwoch startete man zuhause mit einem 7:2, legte am Freitag auswärts mit einem 4;2 nach und hatte am Sonntag zuhause mit 4:1 erneut das bessere Ende für sich. Mannheim könnte in Nürnberg in einem Duell mit nicht zwingend mehr als 5,5 Toren siegen und dann entspannt zuschauen, wie die Konkurrenz weiter wertvolle Körner verbraucht.

Ein unwägbarer Faktor sind die Eisbären Berlin. Auch in Mannheim wird man letztlich froh gewesen sein, diesem Gegner zumindest im Viertelfinale aus dem Weg gegangen zu sein. Lange musste der nach dem Trainerwechsel (sein kanadischer Landsmann Clément Jodoin wurde entlassen) von Sportdirektor Stéphane Richer geführte Vize-Meister sogar um die  Vor-Playoffs bangen, auch bedingt durch arges Verletzungspech. Dann legte man aber einen guten Endspurt hin, schaltete als Punkterunden-Neunter in den Vor-Playoffs den Achten Straubing in zwei Duellen aus (auswärts 3:2 nach Overtime, dann daheim 4:2). Immerhin hatten die Tigers die Vorrunde mit sieben Punkten mehr abgeschlossen. Satte 35 Zähler mehr hatte München in der Bilanz (31-5-6-10), dennoch haben es die Eisbären bisher geschafft, dem Titelverteidiger das Leben ein wenig schwer zu machen. In Spiel 1 kam München daheim erst in der Overtime weiter (3:2), am Freitag musste man in Berlin ohne Treffer und mit vier Gegentoren vom Eis fahren, bevor der EHC Red Bull am Sonntag zuhause den ersten Sieg nach regulärer Spielzeit erkämpfte (4:1). In Berlin ist am Freitag erneut alles drin, auch hier könnte die Marke von 5,5 Toren unterschritten werden - ein Sieg der Hausherren ist zumindest nicht ausgeschlossen. Auf alle Einzelspiele der Playoff-Serien können Sie im PLUS-Programm von ODDSET wetten. 
       

DEG am Drücker

Der Vorrunden-Vierte Kölner Haie hielt am Sonntag mit einem 3:2 nach Overtime die Serie gegen den Fünften Ingolstadt noch einmal offen, ist aus unserer Sicht gegen den oftmaligen Angstgegner am Freitag erneut im Nachteil, in dieser Saison haben die Haie gegen den ERC heim/auswärts nur 1-1-1-4 gespielt. Düsseldorf war zum Schluss der Punkterunde schwach, wurde nur Sechster, führt nun aber gegen den Dritten Augsburg nach Spielen mit 2:1 und können am Freitag zuhause nachlegen. In Spiel 1 unterlag man 1:7, dann aber hieß es daheim 4:1 und am Sonntag auswärts 4:3 für den Ex-Meister, der alle drei Saison-Heimspiele gegen Augsburg gewonnen hat. 

  

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