Langzeitwette

Norwegen ist nicht zu stoppen
Die Eliminierung Frankreichs (Vincent Gerard, vorne) war nur der erste Schritt für Magnus Jöndal (l.) und die norwegische Nationalmanschaft

 

Die diesjährige Handball-Europameisterschaft wird  den Fans lange in Erinnerung bleiben. Nachdem Frankreich schon nach zwei Spielen sicher nach der Vorrunde ausgeschieden war, schied Dänemark nach 0-1-1-Start und etwas Pech in den anderen Partien nur wenige Tage später aus. Somit waren die größten beiden Titelfavoriten (Tipp-Nr. 100 und 101) früh eliminiert. 

Der neue Favoritenkreis

Gut für die deutsche Mannschaft - sollte man denken. Doch bevor die DHB-Auswahl sich Gedanken um mögliche Halbfinalgegner gemacht hat, kam schon der harte Schlag in der Gruppenphase. 26:33 verlor man gegen Spanien, schlechte Voraussetzungen für den Halbfinaleinzug. Durch die 24:25-Niederlage gegen Kroatien in der Hauptrunde sind die Chancen auf diesen nur noch theoretischer Natur, der Tipp-Nr. 103 für 75-faches Geld ist selbstverständlich keine Option. Favoriten sind nun andere Teams: außer den Deutschland-Bezwingern Spanien (Tipp-Nr. 102) und Kroatien (Tipp-Nr. 106) hat sich vor allem Norwegen in den Vordergrund gespielt. Schon zu Beginn der Saison nannten wir Norwegen als Geheimfavoriten auf den Titel. Die Mannschaft rund um Superstar Sander Sagosen hat gezeigt, warum das der Fall ist. Absolute Dominanz - sowohl defensiv als auch offensiv, klare Siege gegen Bosnien und Herzegowina (32:26), Portugal (34:28) und Ungarn (36:29), verdiente knappe Siege gegen Frankreich (28:26) und Schweden (23:20). Die norwegische Mannschaft ist in dieser Form nicht zu stoppen. Am Dienstag trifft man auf Dänemark-Bezwinger Island (ODDSET Spiel-Nr. 2011), der Siegtipp für 1,25 lohnt sich nicht. Jedoch sind hier weniger als 57,5 Tore zu erwarten, der Flensburger Torhüter Bergerud wird ein wichtiger Grund dafür sein.

Positive Überraschungen

Während Dänemark, Frankreich und auch Deutschland bei diesem Turnier negativ überraschten, stechen vor allem zwei Nationen positiv in der Hauptrunde heraus. Portugal setzte sich schon zu Beginn des Turniers gegen Frankreich durch und kann den Hauptrunden-Einzug als achtbaren Erfolg für diese kleine Handballnation zu Buche führen. Doch noch um einiges überraschender ist die Leistung der ungarischen Nationalmannschaft. Nachdem man sich in einer Gruppe mit Island und Dänemark als Gruppensieger durchsetzte, steht man nun mit 2-0-1 in der Hauptrunde auf einem dritten Platz. Den direkten Vergleich gegenüber Slowenien hat man bereits für sich entschieden, auch Island besiegte man. Dementsprechend ist der zweite Platz in der Hauptrundengruppe durchaus möglich, ein Sieg gegen Schweden ist dafür am Dienstag Pflicht. In ODDSET Spiel-Nr. 2012 bringt dieser Siegtipp 2,15. Zu erwarten ist ein Sieg gegen etwas enttäuschende Skandinavier, da Schweden bereits ausgeschieden ist und der defensive Spielstil der Schweden den langsamen Ungarn zugute kommt. In den bisherigen beiden Hauptundenspielen erzielte Ungarn nur zwei Gegenstoßtore, der Positionsangriff ist die große Stärke, die man gegen Schweden ausspielen wird. Ohne Pause geht es für Ungarn weiter, Am Mittwoch (16 Uhr) spielt man sofort gegen Portugal. Im Falle eines vierten Sieges ist die Überraschung perfekt und der Halbfinaleinzug sicher. Der Gegner wird in der anderen Hauptundengruppe ausgespielt.
 
Mögliche Finalspiele
 
Hierbei wird es sich wohl um Kroatien oder Spanien handeln. Denn in der deutschen Gruppe scheint sicht der Gruppensieg nur zwischen diesen beiden Nationen zu entscheiden, Mittwoch (16 Uhr) trifft man aufeinander und spielt um das Recht, im Halbfinale nicht gegen Norwegen spielen zu müssen. Sowohl Kroatien als auch Spanien sollten Ungarn (und Slowenien) im Halbfinale schlagen, jedoch würden beide gegen Norwegen mächtige Probleme kriegen. Dementsprechend läuft es wohl auf ein Finale zwischen Norwegen und dem Sieger am Mittwoch hinaus. Spanien wirkt bislang so, als ob die Kräfte für den Sieg gegen Kroatien reichen. Der Siegtipp im Spiel-Nr. 2014 ist dem Tipp-Nr. 102 in Spiel-Nr. 074 aufgrund des schweren Finals vorzuziehen.
 
 

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