Langzeitwette

Setzen die Adler zum Überholen an?
Mannheims Tommy Huhtala (links) im Duell mit Münchens Trevor Parkes

 

Einmal durchatmen bitte! Nach  43 gespielten Runden macht die Deutsche Eishockey-Liga Pause, für einige Akteure stehen Test-Länderspiele an. Noch neun Begegnungen muss die Mehrzahl des Feldes bis zum Ende der Vorrunde absolvieren, dann steht für die sechs Top-Teams erneut eine Pause an, während die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn um zwei weitere Plätze im Viertelfinale wetteifern. 

Auf den kommenden Meister in der deutschen Eishockey-Eliteklasse können Sie selbstverständlich auch in der Länderspiele-Pause tippen, die ODDSET-Wette mit der Nummer 072 listet noch alle Teams als eventuelle Champions. Mit einer Ausnahme, denn die Wild Wings aus Schwenningen können  bei nun 25 Zählern Rückstand Platz zehn nicht mehr erreichen, sind vorzeitig raus. Die einzigen ernsthaften Titelkandidaten bleiben der amtierende Meister Adler Mannheim, sowie der vorherige dreifache Titelgewinner EHC Red Bull München. Die Bayern führen das Tableau noch an, der Vorsprung auf Mannheim hat sich aber zunehmend verkürzt, beträgt noch sechs Punkte - im Eishockey keine große Distanz. Entsprechend ist der Abstand bei der Quoteneinstufung mit jetzt 2,40 für München und 2,70 für die Adler  ebenfalls gering. Alles andere als ein Finale zwischen diesen beiden Teams wäre eine Überraschung. Im Vorjahr distanzierte Mannheim dort die Münchner nach Spielen mit 4:1. Wichtig aus Münchner Sicht ist in den verbleibenden Spielen Platz eins mit Zähnen und Klauen zu verteidigen, denn diese Position garantiert auch das Heimrecht in einem möglichen Finale. Bei einem Verlauf über die maximale Anzahl von sieben Spielen (Modus „Best of seven“) würde Spiel sieben dann definitiv auf Münchner Eis stattfinden.             

Overtime in Berlin

Alle anderen Teams sollten es maximal ins Halbfinale schaffen. Erste Aspiranten sind hier die Straubing Tigers, die Mannheim bei drei Punkten Distanz noch den zweiten Vorrunden-Platz streitig machen könnten, mit bereits zehn Punkten dahinter ist Ex-Meister Eisbären Berlin ebenfalls noch im Spiel, wie die vor den Spielzeiten ewig unterschätzten Bremerhavener, die als Fünfter sechs Zähler vor der Düsseldorfer EG stehen. Straubing steht mit einer möglichen Versechsfachung des Einsatzes als aussichtsreichstes Team hinter den beiden Alpha-Tieren, ausschlaggebend für ein Halbfinal-Aus könnte auch die nicht starke Form auf fremdem Eis sein. Mit einer 7-3-3-8-Bilanz ist das Team von Tom Pokel hier vorerst nur auf Rang sechs gelistet. Die beiden anderen Top-Mannschaften leisteten sich allerdings zuletzt ebenfalls Ausrutscher. Während Straubing heim/auswärts 2-1-0-2 spielte (Siege nach regulärer Spielzeit, Siege nach Overtime, Niederlagen nach Overtime, Niederlagen nach 60 Minuten), lieferten München und Mannheim jeweils eine nicht makellose 2-1-1-1-Serie. Zum Showdown zwischen den Titelkandidaten kommt es auf Mannheimer Eis am 18. Februar (Dienstag), München muss sich zudem am vorletzten Spieltag (6. März) zuhause gegen Straubing behaupten. Dort ist auch eine Konstellation denkbar, in der München den Niederbayern zum finalen Vorbeiziehen an Mannheim verhelfen könnte. Mannheim hat kein direktes Duell mit Straubing mehr auf der Agenda, ein Schlüsselspiel ist aber der Auftritt in Berlin freitags vor dem Heimspiel gegen München. In unserer Tabelle oben haben wir die dem ursprünglichen Quotenranking entsprechende Reihenfolge nicht verändert, gut ablesbar ist so, wie weit sich Straubing und Bremerhaven entgegen den ursprünglichen Erwartungen gesteigert haben. Und wie tief ein Ex-Meister wie Köln (nun zwölf Pleiten in Folge) gefallen ist.  

 

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