Wettstrategien

Gut wettet, wer auch gut verliert

Gut wettet, wer auch gut verliert
Auch bei Sportwetten gibt es Rückschläge
Keine gute Woche gehabt? Ordentlich Geld verbrannt? Jeder kann mal eine Wette verlieren oder sogar einen richtig negativen Lauf erleben. Wichtig ist nur, wie man damit umgeht. Geld verlieren ist eine Sache, den Kopf darf man danach dennoch nicht verlieren, denn sonst droht weiterer Verlust. Was kann man also tun?
 
Zunächst einmal – aber dafür ist es oft schon zu spät – sollte man ohnehin nur mit entbehrlichem Geld wetten. Verabschieden Sie sich gedanklich schon von ihrem Geld, dass Sie als Wettguthaben einplanen. Umso größer ist die Freude, wenn es einmal ein größerer Batzen ist. So ist hingegen der Schmerz beim Verlust nicht mehr so groß.
 

Ruhig bleiben!

Nach einer knapp verlorenen Wette ist der Ärger umso größer. Was folgt, ist ein ganz kritischer Zeitraum. In der Hitze des Gefechts, schaltet der Kopf aus und mancher setzt eine noch größere Summe, „denn man kann ja nicht zwei Mal in Folge solches Pech haben“. Man kann. Glück hat kein Gedächtnis und so kann man auch hundert Mal in Folge mit Favoritentipps danebenliegen. Die einfachste Absicherung vor solchen Kurzschlusshandlungen ist, nach verlorenen Wetten eine Pause einzulegen. Eine Stunde, ein Tag, eine Woche – jeder muss sich selbst eine Regelung überlegen, sich dann aber auch an diese Halten. Dies ist nicht nur gut fürs Konto sondern auch eine effektive Suchtkontrolle. Fällt es Ihnen schwer, ihr selbstgewähltes Zeitfenster einzuhalten, dann ist es wahrscheinlich, dass Sie bereits ein Suchtproblem haben. Auch die Analyse einer Wette sollte mit einigem Abstand erfolgen, wenn die Emotionen verkocht sind. Nur so lernt man wirklich etwas für den nächsten Tipp.
 
Gefährlich leben auch jene Wetter, die sich ein bestimmtes Gewinnziel pro Tag, Woche oder Monat setzen. Einmal in Rückstand geraten, beginnt man dann, Einsätze zu erhöhen und die Verluste zu „chasen“, zu jagen. Wieder einmal gilt die goldene Regel: Wetten ist ein Marathon, kein Sprint. Und bei einer echten Wettkarriere ist auch ein Jahr noch eine Kurzstrecke. Es wird immer Schwankungen geben, schlechte Wochen, Monate und Jahre. Wenn Sie wirklich gut tippen, gleicht sich dies auf lange Sicht aber aus – ohne dass Sie panisch an den Einsätzen schrauben.
 
Es gibt auch den Wetttypus, der nach schlechten Phasen sein Selbstvertrauen verliert. Hier hilft nur nüchterne Analyse: lag wirklich mehrfach Pech vor und scheiterten meine Teams an Pfosten, Latte und Fehlentscheidungen oder waren die Tipps schlecht? In beiden Fällen hilft es, zunächst die Einsätze herunterzufahren und wieder Sicherheit zu tanken. Wenn jedoch die Tipps schlecht waren, kommt man um einen Strategiewechsel nicht umhin. Hilft auch das nicht, muss eine lange Wettpause her, in der man sein gesamtes Wissen auf den Prüfstand stellen muss. Alles andere ist der sichere Weg in den Ruin, auch wenn er mal mit ein paar netten Überraschungstreffern gespickt ist, die einem immer wieder Hoffnung auf bessere Zeiten machen.
 

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