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Was nun im US-Sport wichtig wird

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Was nun im US-Sport wichtig wird
Die US-amerikanischen Profiligen NBA und NHL steuern auf die Play-offs zu, in der BBL sind noch diverse Teams im Rennen um die letzten Play-off-Spots, Europas Eishockey-Ligen sind hingegen schon mitten in den K.o.-Runden. Nun, da jedes Spiel zählt, sind Nuancen ausschlaggebend, vor allem in Duellen, wo es für beide Teams um do-or-die, letzte Chance oder das Ende der Hoffnungen geht. Gerade dann lohnt sich der Blick auf zwei wichtige Faktoren: den Kader und die Tabellensituation bzw. die Tabellenberechnung.
 
Kadertiefe entscheidend

Die Kaderanalyse ist bei Sportarten mit weniger Feldspielern entsprechend wichtiger als beispielsweise beim Fußball. Topstars im Basketball spielen ¾ der Spielzeit und sorgen bisweilen für ein Drittel an Punkten des Teams. Topteams schonen vor den Play-offs manchmal ihre Stars, dies wird in der Regel einige Stunden vor Spielbeginn bekanntgegeben auf den Verbandsseiten. Zudem gibt es natürlich immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle, die sich gleichermaßen auf Kräfteverhältnisse oder Gesamtpunktzahl auswirken können. Um die richtigen Schlüsse ziehen zu können, muss man sich jedoch mit den Teamkadern vertraut machen. Manchmal sind auch Topstars einigermaßen zu ersetzen, manchmal fehlt ein eher unspektakulärer Verteidigungsspezialist, für den es jedoch keinen Ersatz im Kader gibt.

 

Tabellenberechnung kennen

Gerade bei den US-Ligen spielt jedoch auch die Tabellenberechnung eine echte Rolle. Spiele gegen Teams aus der eigenen Division und der eigenen Conference sind deutlich wichtiger als gegen Teams aus der jeweils anderen Conference. In der letzteren Variante kann das Spiel natürlich dennoch von Bedeutung sein, wenn ein Team in der eigenen Conference auf der Kippe steht. Reisekilometer und die Anzahl der Pausentage sind natürlich im US-Sport nach über 60 Saisonspielen und müden Knochen ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor.

 

Faktor Rotation

Im Eishockey sind zwar deutlich mehr Spieler im Einsatz, dennoch können Ausfälle schmerzhaft werden. Spieler spielen in fest eingespielten Angriffs- und Verteidigungsreihen. Zerbricht eins dieser eingespielten Teams, so werden oftmals alle Reihen durcheinandergewürfelt und der Faktor Eingespieltheit leidet enorm. In den Play-offs (Eishockey Europa, demnächst auch NHL) wird natürlich niemand mehr geschont. Die Verletztenlisten werden in dieser sehr physischen Sportart hingegen von Woche zu Woche länger. Behalten Sie aber auch Langzeitverletzte im Auge. In der NBA hoffen beispielsweise die Pacers auf Paul George, die Bulls auf Derrick Rose.

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