Wettstrategien

Die Versicherung gegen das Remis

Die Versicherung gegen das Remis
Ein Airbag schadet nie
 
Kennen Sie die folgende Situation? Sie glauben, dass Schalke in Mainz gewinnen müsste. Aber dann sind da gleich wieder die Zweifel: Schalke war zuletzt auswärts nicht so stark und überhaupt, wie viel ist der Sieg gegen formlose Wolfsburger wirklich wert?
 
Hier bahnt sich ja auch schon eine Vorentscheidung um den Europacup-Platz an. Ist der Schalker Sieg wirklich so sicher, wie anfangs gedacht? Ein Punkt müsste aber schon drin sein für die Knappen… Dann bleiben drei Möglichkeiten. Zunächst einmal die mutige: der Tipp auf die Schalker oder das Remis. Darüber hinaus gibt es noch zwei konservativere Varianten: die Zweiwegwette, oft auch „Draw-no-bet“ genannt, oder die doppelte Chance. Diese ähnlich klingenden aber nicht etwa gleichen Wettformen haben unterschiedlichste Anwendungsfelder und Quotierungen.
 
Bei der doppelten Chance gewinnt man bei einem Fußballspiel zum Beispiel, wenn Team A gewinnt oder die Partie remis ausgeht. Sie glauben also, dass die Bayern wahrscheinlich gewinnen werden, halten aber die Chance für ein Remis durchaus für realistisch und sichern so ihre Wette ab. In diesem Falle kassieren Sie jedoch nur eine minimale Quote. Interessant würde es, wenn Sie der Meinung sind, dass Augsburg mindestens einen Punkt holt, vielleicht sogar die Sensation eines Sieges schafft. Die doppelte Chance ist vor allem dann interessant, wenn Sie an eine Überraschung glauben und diese ein wenig absichern wollen.
 
Absicherung wählen
Gehen Sie aber von einem Sieg aus, dann gibt es mit der Zweiweg-Wette eine andere Form der Absicherung. Im Falle einer Punkteteilung erhalten Sie nun den Einsatz zurück. Diese Wettform ist immer dann eine Überlegung wert, wenn die doppelte Chance nur unbefriedigende Quoten abwirft. Dies ist also vor allem bei Partien mit Teams auf Augenhöhe oder nur leichter Favorisierung der Fall. So hat man also eine Absicherung für den Fall eines Unentschiedens, kann aber im Siegfall auch eine höhere Quote einsacken. Als Beispiel sei das Bundesligaspiel zwischen Mainz und Schalke genannt. Die Schalker werfen als direkter Sieger Quoten um 2,5 ab. Die doppelte Chance mit dem Remis als Abschicherung bringt 1,45. Die „draw-no-bet“-Variante – manchmal auch head-to-head genannt – zahlt aber immerhin schon 1,8. Beide Wettformen sind konservativ, aber insbesondere dann ratsam, wenn man aus irgendeinem Grund unbedingt auf das genannte Spiel setzen möchte. Welche Sicherheitsvariante einem eher zusagt, hängt auch davon ab, wie hoch man die Chancen für den Sieger tatsächlich einschätzt. Je höher die sind, desto mehr lohnt sich der Zweiweg gegenüber der schwach quotierten doppelten Chance.
 

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